Farben wie Münzen (Gedichte)

"Matthias Kehle widmet sich ausnahmslos Themen, die der Exzentrik des hochkulturellen Mainstreams und des post-postmodernen Geniekults ums Schweben im sprachakrobatischen Raum entgegenstehen... Das Ergebnis liest sich, als habe da einer jenes poetische Konzentrat eines Alltags gewonnen, das der der lyrische Zeitgeist am Markt nicht zulassen will, weil es im zu uncool ist" (Martin Droschke in Der Falter, Wien).

"Er verwendet weder eine auffällige Sprache noch sucht er nach gediegen schimmernden Worten. Vielmehr wirken die Verse bemerkenswert unbemüht (...) 'Lückenbüßer' nennt Kehle 'die Stückchen Himmel/ zwischen den/ Blättern.' Mit seiner Lyrik weist er auf solche - unhimmlisch verstandenen - Himmelspartien verschatteten Daseins. Doch keine Lückenbüßer sind dies: Lebensstückchen." (Rolf Birkholz in Am Erker, Zeitschrift für Literatur).

"Helle, prägnante, betörende Zeilen" (Badisches Tagblatt).

Für den Band "Farben wie Münzen" erhielt Matthias Kehle 2003 das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg.

Matthias Kehle: Farben wie Münzen, Gedichte, Rimbaud-Verlag, 10 Euro

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Für Anja

Die warme Feuchtigkeit
auf meinem Rücken,
wenn du dich abwendest

Mein Traum, dass die Tauben 
nicht im letzten Moment 
auffliegen, heftet sich an dich.